Biographie

 

An einem Septembermittag im Jahre 1975 erblickte ich das Licht der Erde. Schon bald merkte meine Mutter das ich anders war als andere Kinder. Ich erzählte ihr von Farben die sie umgaben und Wesenheiten die ich sah und dass ich mit Tieren und Bäumen kommunizieren kann. Ich merkte erst mit der Zeit dass die Menschen in meinem Umfeld das irdische Dasein nicht so warnahmen wie ich. Es gibt so unendlich viel mehr zwischen A und B, und zwischen Himmel und Erde als die meisten Menschen erkennen können! Es existieren Parallelwelten in dieser Welt, in die ich Einblick habe. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich durch einen lichten Schleier in die "anders Welt" blicken kann. 

Als ich dann begann in eine staatliche Schule zu gehen, hatte ich es nicht leicht. Ich konnte mich nur schwer auf das 1x1 konzentrieren, da ich von den Menschen in dem Klassenzimmer die Auren sah und ihre Befindlichkeiten fühlte. Ich fühlte sie so, als wären es meine Gefühle, meine Schmerzen, meine Trauer, meine Freude....

Glücklicherweise konnte ich rasch in eine Rudolph Steiner Schule wechseln, wo meine Wesensart Raum fand.

 

So vergingen die Jahre und ich verbrachte alles in allem eine wunderbare Kindheit mit Menschen, die mich vielleicht nicht immer verstanden, aber mich in meinem Wesen annahmen. Meine Hochsensitivität und meine hellfühlenden, hellsichtigen und telepathischen Gaben wurden dort angenommen und auch wertgeschätzt.

Im Teenageralter kam noch dazu, dass die Elektrizität zeitweise auf mich reagierte, was bis heute anhält. Ich erinnere mich an diesen einen Tag, an dem ich eine ausserordentlich starke Gefühlsregung hatte, ausgelöst durch einen Streit mit einem Mitbewohner. Ich stand kochend vor Wut unter einer Lampe, woraufhin deren Glühbirne über mir platzte... Sie können sich vielleicht vorstellen wie meine Wut dem Schrecken wich.

Mit der Zeit merkte ich auch, das es keinen Sinn macht eine Uhr am Handgelenk zu tragen, da sie immer stehen bleiben. Computerprogramme die abstürzen, sobald ich daran Arbeite... dies alles begleitet mich schon mein ganzes Leben lang.

In meiner Jugend tat ich mich schwer mit all meinen Gaben, die ich zu dieser Zeit mehr als Fluch empfand. Ich fühlte mich sehr alleine und wollte einfach nur so sein wie die Anderen. Ich wollte dazugehören. Da begann ich mein Anderssein zu unterdrücken, mehr oder weniger erfolgreich.

Ich schloss eine Berufslehre ab und arbeitete jahrelang in Berufen, die eigentlich nicht recht zu mir passten. 

 

Eines Tages bei einem herrlichen Ausritt im Wald, baten mich die Naturgeister darum, mehr auf die Umwelt zu achten. Damit meinten sie Mutter Gaia und all die Arten, die auf und in ihr Leben. Da ich schon immer versuchte so wehnig "Gift" wie nötig in die Umwelt zu entlassen, machte ich mir noch mehr Gedanken und begann meine Hautpflegeprodukte und Naturseifen selbst herzustellen.  Ganz zur Freude meines Umfeldes denn die Produkte erfreuen sich grosser Beliebtheit.

 

Zuletzt arbeitete ich einige Jahre in einer Bank, wo ich eine schwere, tiefe Schwingung empfand. Ich fühlte immer mehr das meine Berufung und mein Beruf  zwei paar Schuhe waren. Ich gab überall mein Bestes und lief einige Zeit mit 150%. Doch diesen Spagat zwischen wer ich bin, und der Person, die in diesem System zu funktionieren hat, konnte ich mit der Zeit nicht länger durchhalten und brach zusammen.

 

Diagnose Burn out. Ich konnte keinen Anruf mehr entgegennehmen, verstand kein Wort mehr wenn man mit mir sprach und bekam Angstzustände, wenn ich unter Leuten war. Ich konnte nicht einmal mehr Lebensmittel einkaufen, geschweige denn an der Kasse bezahlen.  Es ging nichts mehr...

 

Und plötzlich war es still in meinem Kopf, kein Gedanke mehr, einfach nur Stille und Gedankenleere.

 

In dieser Zeit kamen meine unterdrückten Gaben regelrecht hochgeschossen. Ich kommunizierte wieder mit Tieren, und Bäumen, sah wie die Energie aus dem Boden kam, sah Ereignisse voraus (worüber ich sehr dankbar bin) und konnte vor allem die Auren wieder sehen. Für einige Menschen in meinem Umfeld wurde ich "nicht ganz geheuer". Es machte ihnen Angst, wenn ich sagte was gleich geschehen würde und dies dann auch tatsächlich geschah. Sei es das Telefon, das gleich klingeln würde oder jemand, der gleich an die Haustüre kommen wird, wie sie sich fühlen, was für unterdrückte Schatten sie anschauen sollen und noch einiges mehr.

Durch mein Burn out hatte ich mein coming out! 

 

Heute sehe ich keinen Sinn mehr mich "zu verstecken", zu verstellen, ein Leben zu leben das nicht meines ist, nur um in einer Gesellschaft die zwischen Himmel und Erde nichts anderes erkennen kann, akzeptiert zu werden!

 

Jetzt nehme ich meine Aufgabe an, wegen derer ich auf die Erde reinkarniert habe. Meine Aufgabe ist es zu helfen, die Menschen daran zu erinnern, wer wir wirklich sind, wie auch zwischen den Arten zu vermitteln, für ein besseres verständniss zwischen allem was lebt. Denn, wenn der Mensch sich selbst nicht erkennt, wie soll er da andere erkennen?! 

 

Durch meinen Lebensweg habe ich erkannt, dass ich bin wer ich bin, nicht besser aber anders und das ist gut so.